Robin Hood - Badisches Staatstheater Karlsruhe
Oper in vier Akten
Libretto von Felice Romani
Musik von Vincenco Bellini
Halbszenische Aufführung
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Romeo von den Montagues möchte durch ein Friedensangebot an das verfeindete Adelsgeschlecht der Capulets die Hand seiner geliebten Julia, Tochter des Capulet, Schwester des von Romeo getöteten Sohnes, in Ehren gewinnen. Als dieses Ansinnen empört ausgeschlagen wird, entwickelt sich die Liebesgeschichte zu einer Tragödie.
Die 1830 in Venedig uraufgeführte, heute eher selten gespielte Belcanto-Oper von Vincenco Bellini (1801-1835) fußt nicht, wie man vermuten könnte, auf Shakespears berühmtem Schauspiel, sondern auf einem italienischen Theaterstück von Luigi Scevola. Dieses wiederum hatte die gleiche Quelle, auf die auch Shakespeare zurückgriff.
Bellini musste das Werk für die Karnevalssaison binnen sechs Wochen schreiben, nachdem ein anderer Komponist abgesprungen war. Trotz aller Eile gelang dem Italiener ein großer Wurf: Er bot den Primadonnen der 1830er-Jahre mit der Partie des Romeo eine extrovertierte, heroische Rolle, die in der italienischen Oper der Romantik einzigartig ist. Es war die letzte große Hosenrolle in dieser Gattung, und die führenden Sängerinnen der Zeit machten sich die Partie zu Eigen, um ihrer blendenden Karriere eine weitere Dimension hinzuzufügen.
Musikalische Leitung: Jens Troester
Regie: Oliver Klöter
Libretto von Felice Romani
Musik von Vincenco Bellini
Halbszenische Aufführung
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Romeo von den Montagues möchte durch ein Friedensangebot an das verfeindete Adelsgeschlecht der Capulets die Hand seiner geliebten Julia, Tochter des Capulet, Schwester des von Romeo getöteten Sohnes, in Ehren gewinnen. Als dieses Ansinnen empört ausgeschlagen wird, entwickelt sich die Liebesgeschichte zu einer Tragödie.
Die 1830 in Venedig uraufgeführte, heute eher selten gespielte Belcanto-Oper von Vincenco Bellini (1801-1835) fußt nicht, wie man vermuten könnte, auf Shakespears berühmtem Schauspiel, sondern auf einem italienischen Theaterstück von Luigi Scevola. Dieses wiederum hatte die gleiche Quelle, auf die auch Shakespeare zurückgriff.
Bellini musste das Werk für die Karnevalssaison binnen sechs Wochen schreiben, nachdem ein anderer Komponist abgesprungen war. Trotz aller Eile gelang dem Italiener ein großer Wurf: Er bot den Primadonnen der 1830er-Jahre mit der Partie des Romeo eine extrovertierte, heroische Rolle, die in der italienischen Oper der Romantik einzigartig ist. Es war die letzte große Hosenrolle in dieser Gattung, und die führenden Sängerinnen der Zeit machten sich die Partie zu Eigen, um ihrer blendenden Karriere eine weitere Dimension hinzuzufügen.
Musikalische Leitung: Jens Troester
Regie: Oliver Klöter








